Übergossene Neodym-Magnete

Übergossene Neodym-Magnete
Informationen:
Umspritzen von Magneten: Typischerweise wird der Magnet oder die Magnetbaugruppe in die Kavität einer Spritzgussform eingelegt und nach dem Schließen von geschmolzenem Kunststoff umströmt, wobei der Magnet oder die Magnetbaugruppe vollständig bzw. andere Teile als die magnetisierte Oberfläche abgedeckt werden.
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Umspritzen von Magneten:
Typischerweise wird der Magnet oder die Magnetbaugruppe in die Kavität einer Spritzgussform eingelegt und nach dem Schließen vom geschmolzenen Kunststoff umströmt, wobei der Magnet oder die Magnetbaugruppe vollständig bzw. andere als die magnetisierte Oberfläche abgedeckt wird.

Magnete über Formpunkten:

1. Während des Formprozesses ist die Temperatur von Thermoplasten hoch, daher werden normalerweise nicht magnetisierte Permanentmagnete zum Spritzgießen in die Form gegeben, um eine magnetische Dämpfung zu vermeiden, die durch das Hochtemperatur-Spritzgießen magnetischer Geräte verursacht wird.

2. Beim Spritzgießen übt der Schmelzkunststoff üblicherweise Stöße und hohen Druck auf den Magneten aus. Daher sind die Fixierung des Magneten in der Form und die Gestaltung der Formklemmtoleranz sehr wichtig, um zu verhindern, dass der Magnet bricht, Kleber überläuft (Grate) oder nicht vollständig eingespritzt wird.

Zweck des Überformens:

1. Bei Pumpen, Ventilen usw., die mit Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln in Kontakt kommen, ist es zur Vermeidung von Korrosion oder Ausfall des Magneten erforderlich, die Oberfläche des Magneten zu beschichten, um die Umweltbeständigkeit des Magneten zu verbessern.

2. Autoteile, Elektrowerkzeuge, Schalter usw. werden häufig geöffnet, weisen große Vibrationen auf und erfordern eine hohe Zug- und Druckfestigkeit. Durch die Auswahl von Magneten für das sekundäre Spritzgießen kann die Stärke der Magnete verbessert und verhindert werden, dass die Magnete während der Arbeit reißen oder reißen. Pausenfreigabe.

Materialauswahl für umspritzte Magnete:

Spritzgegossene Kunststoffe werden typischerweise mit Schichten aus Polymeren wie POM, Nylon, PPS usw. überspritzt, wobei Polymerbindemittel wie Nylon 6, 11 und 12 und PPS (Polyphenylensulfid) verwendet werden. Die Bewertung von Bindemitteln ist eine fortlaufende Aktivität im Entwicklungslabor, um die physikalische Festigkeit, die maximal empfohlene Betriebstemperatur, die Korrosionsbeständigkeit, die Dimensionsstabilität in Gegenwart von Wasser und Lösungsmitteln und die einfache Verarbeitung von magnetischen Seltenerdmaterialien zu verbessern.
Zu den Magnetpulvern gehören Ferrit und Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) oder Samarium-Eisen-Stickstoff (SmFeN)-Magnetpulver. Ferrit und NdFeB sowie Samarium-Eisennitrid (SmFeN) sind in verschiedenen Qualitäten erhältlich und bieten eine große Vielfalt an magnetischen Eigenschaften.

Temperatureigenschaften von umspritzten Magneten
Die maximale Betriebstemperatur ist eine Funktion des magnetischen Legierungspulvers und des Bindemittels. Beispielsweise wurden Ferritpulver in Nylon 6 oder PPS bei 150 bzw. 180 Grad zufriedenstellend getestet. Nylon 12 hingegen schmilzt über 170 Grad und wird nicht für die Verwendung über 150 Grad empfohlen. Magnetische Materialien wie NdFeB mit der höchsten Energie und einer intrinsischen Koerzitivfeldstärke von 9.500 Oersted (760 kA/m) erleiden oberhalb von 120 Grad erhebliche irreversible magnetische Verluste, unabhängig vom verwendeten Bindemittel. Die maximale Betriebstemperatur ist auf dem Datenblatt jedes Produkts aufgeführt.

Toleranz für umspritzte Magnete
Ein wichtiges Merkmal spritzgegossener Magnete besteht darin, dass sie maßlich in präzise bearbeitete Formhohlräume passen, sodass das Endprodukt enge Toleranzen aufweist. Die geringe Dimensionsänderung ist auf die Schrumpfung des Polymers beim Abkühlen zurückzuführen. Dies hängt von der Dicke und Form des Teils ab. Die typische Toleranz beträgt plus /-0,03 mm.

 

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